freiheitsgefühl beim Reisen, Trotz KinD
Wir, das sind Sven, Leo und ich, Kerstin.
Sven und ich lieben es, zu reisen und die Welt zu entdecken und waren schon vor Leo an vielen Orten. Mit Kind hat sich das Reisen verändert und wir durften uns als Familie erstmal eingrooven. In den ersten drei Jahren waren wir in den Wintern auf la Gomera und zwei mal in Thailand.
Dann kamen wir auf die Idee, nach Südamerika zu reisen. Wir haben beide schon davon geträumt, uns mal Patagonien anzuschauen - eigentlich mit dem Motorrad - aber ein Urlaub mit dem Camper schien uns eine super Alternative. Den ersten Trip haben Ende 2024 wir mit einem gemieteten VW Crafter gemacht. Das war trotz der Tatsache, dass ich 2 Monate mit einem 3 Jährigen unter Sven in einem 80 cm breiten Etagenbett geschlafen habe, so toll, dass wir wussten: Wir kommen wieder. Weil es für unsere zweite Reise nix Gemütliches zu mieten gab, was zu unseren Bedürfnissen gepasst hat, haben wir beshclossen uns einen Lieferwagen zu kaufen und den gemeinsam mit Nativa Camper auszubauen. Zwei weitere Trips haben wir dann mit unserer Ballena gemacht, Und dann kam die traurige Erkenntnis, dass wir den Wagen leider nicht mit nach Deutschland nehmen können (EU Abgasnormen).
Damit wir uns nicht gänzlich von ihr trennen müssen, haben wir beschlossen, sie an andere Familien zu vermieten, die damit durch Chile und Argentinien reisen wollen. Dafür heben wir eine Firma gegründet - Alma Campers - mit Sitz in Chile, gemanagt aus der Eifel. So halten wir Kontakt zu neuen und alten guten Freunden, die wir in Chile haben und können hoffentlich einige, die wie wir auf der Suche nach dem perfekten Familiengefährt für Ihre Reise sind, glücklich machen.
Im “normalen” Leben betreiben wir einen Campingplatz in der Nordeifel - die Oberprether Mühle. Das hat uns bis zum Schulanfang von Leo, jedes Jahr die wunderbaren Auszeiten im Winter ermöglicht.
Für uns war das Reisen im Camper die perfekte Möglichkeit, unserem Sohn die Stabilität und Sicherheit im Reisealltag zu geben, während wir es genossen haben, viele verschiedene Orte auf eigene Faust in unserem Tempo zu entdecken. Während der Fahrtzeit hat man auch mal “Ruhe vorm Kind” und kann quatschen, Lesen, Recherchieren oder arbeiten während das Kind Hörspiel hört oder malt. Und ganz nebenbei war es ultrakomfortabel, so zu reisen. Kein Ein- und Auspacken, keine ungemütlichen Unterkünfte, immer alles dabei - und absolut frei. Wir haben es geliebt. Jetzt hoffen wir, auch Euch auch eine unvergessliche Zeit in unserem Traum-Camper zu ermöglichen.